Praxisbeispiel: Fjorborg Häuser GmbH & Co. KG

 

Das Flensburger Unternehmen Fjorborg baut deutschlandweit individuell geplante Holzhäuser mit hohem Qualitätsanspruch.

 

Ausgangssituation

Die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen und Standorten war durch unklare Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege und teilweise fehlende Transparenz geprägt. Insbesondere an den Schnittstellen zwischen Projektleitung, Backoffice sowie dem operativen Bereich gibt es Abstimmungsprobleme und dadurch teilweise Prozessabbrüche.

 

Ziele des INQA-Coachings

Es soll eine einheitliche Führungs- und digitale Kommunikationsstruktur mit klaren digitalen Strukturen für Wissenstransfer, Prozesssteuerung und Dokumentation etabliert werden. Die vorhandene digitale Plattform soll effizienter genutzt werden.

 

Maßnahmen im Coaching

Phase 1: Benennung von klaren Verantwortlichkeiten sowie einer verbindlichen Entscheidungsstruktur zur stärkeren strategischen Ausrichtung des Unternehmens. Einrichtung digitaler MSTeamskanäle zur Etablierung nachhaltiger digitaler Kommunikationsstrukturen zwischen den Führungsebenen,

Phase 2: Abstimmung und strukturierte Beschreibung vorhandener Prozesse zur Vorbereitung der digitalen Abbildung. Verbindliche Gestaltung bereichsübergreifender Kommunikationsprozesse.

Phase 3: Schaffung von Grundlagen zur digitalen Zielverfolgung. Benennung von Zuständigkeiten zur Erfassung digitaler Kernprozesse, Weiterentwicklung der digitalen Gesamtstruktur.

 

Positive Effekte

Besonders in den Schnittstellender Arbeitsbereiche konnten wichtige Entwicklungsfelder benannt und vorangetrieben werden. Die Unternehmensziele wurden für alle Mitarbeitenden gleichermaßen transparent und nachvollziehbar etabliert. Digitale Kommunikationswege sowie der Wissenstransfer und das Dokumentenmanagement wurden digital vereinheitlicht.

Ergebnisse

Die bereichsübergreifende Zusammenarbeit wurde erheblich verbessert, ein gemeinsames Führungsverständnis entwickelt, Prozesse digitalisiert und optimiert. Regelmäßige Kommunikationsroutinen wurden entwickelt, eine neue Software implementiert. Konflikte innerhalb der Führungsebene wurden bearbeitet und beigelegt. Die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Geschäftsbereichen wurde erheblich verbessert.

 

Ausblick

Unternehmens- und Abteilungsziele sollen weiter konkretisiert werden, der bereichsübergreifende Austausch weiter ausgebaut und der Wissenstransfer nachhaltig verankert werden.


Die INQA-Beratungsstelle „Bildungswerk der Wirtschaft für Hamburg und Schleswig-Holstein e.V.“ wird im Rahmen des Programms INQA-Coaching durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.