Bündnis für betriebliche Bildung
Prozessbegleitung
Bei Zustimmung zu einer Kooperation mit dem „Bündnis für betriebliche Bildung” bieten wir Ihnen über die gesamte Projektlaufzeit (bis 03/28) eine individuelle Prozessbegleitung an. Diese umfasst Einstiegs- und Vorbereitungsgespräche, die Qualifizierungen der betrieblichen Weiterbildungsberater:innen und -manager:innen, die Umsetzung eines Praxisprojekts sowie wiederkehrende innerbetriebliche Steuerungsgruppen. Diese dienen dem regelmäßigen Austausch und der Verstetigung und Verankerung der betrieblichen Weiterbildungsthemen.
Die Teilnahme an der Prozessbegleitung ist aufgrund der Projektförderung für Betriebe in Hamburg und der Metropolregion kostenfrei. Die Teilnehmenden werden während der Qualifizierungsmaßnahmen vom Betrieb
freigestellt. Der zeitliche Umfang wird vorab kommuniziert und vereinbart.
Beispielhafter Ablauf einer Prozessbegleitung
1. Einstieg & Auftragsklärung
- Was macht das „Bündnis für betriebliche Bildung“?
- Wie ist der Betrieb derzeit im Bereich Weiterbildung aufgestellt?
Welche Herausforderungen gibt es aktuell rund um Weiterbildung?
Welche Erwartungen gibt es an das Projekt?
Erstgespräch
Das Erstgespräch findet mit der Betriebsleitung und ggf. Interessensvertretungen statt. Das erste Kennenlernen sowie die Identifikation des Status-quo sowie aktuellen Herausforderungen stehen im Fokus.
Beispiele für betriebliche Herausforderungen im Bereich Weiterbildung:
- Zeitmangel
- Fehlende Zuständigkeiten
- Unklare Prozesse
- Lernhemmnisse und Vorbehalte
- Ungleicher Zugang zu Weiterbildung/mangelnde Teilnahme
- Weiterbildung ist nicht in Unternehmensentwicklung eingebettet
2. Gemeinsame Analyse und Zielplanung
- Erste Ziele der betrieblichen Projektphase werden formuliert
- Nutzen für Betrieb und Beschäftigte wird herausgestellt
- Aufbau einer betrieblichen Steuerungsgruppe
- Klärung von Rollen:
- Weiterbildungsmanager:innen
- Weiterbildungsberater:innen
Zweit-/Drittgespräch
Das Zweitgespräch findet mit allen relevanten betrieblichen Akteuren zum Thema Weiterbildung statt.
Beispiele für erste Zielformulierungen:
Eine positive Weiterbildungskultur im Betrieb integrieren
- Weiterbildungsbarrieren im Betrieb abbauen
- Zielgruppen mit geringem Weiterbildungszugang erreichen
- Angebote und Teilnahme steigern
3. Qualifizierungen
- Qualifizierung zu betrieblichen Weiterbildungsberater:innen und Weiterbildungsmanger:innen
- Freie Auswahl an Vertiefungsmodulen
Start der Prozessbegleitung
In den ersten Gesprächen wurden die Rahmenbedingungen gesetzt. Mit den Qualifizierungen startet nun die eigentliche Prozessbegleitung.
Beispiele für Vertiefungsmodule:
- Bedarfsermittlung
- Kompetenzmanagement
- Mitbestimmungsrechte
- Zukunftskompetenzen & KI
- Grundbildung
- Diversity
- Kommunikation
4. Weiterer Ablauf der Prozessbegleitung
Umsetzung eines betrieblichen Praxisprojekts durch WB-Manager:innen
Einführung und Erprobung von Weiterbildungsmentoring
Beratung von Kolleg:innen durch WB-Berater:innen
Regelmäßige Treffen der Steuerungsgruppe
Betriebliche Weiterbildungsberater:innen
- nehmen an Qualifizierungen teil
- machen sich im Betrieb bekannt in ihrer Rolle als Weiterbildungsberater:in
- erkennen individuelle Bildungshürden
Moderierte betriebliche Steuerungsgruppen
In regelmäßigen Abständen tauschen sich die qualifizierten Weiterbildungsberater:innen und Weiterbildungsmanager:innen in betrieblichen Steuerungsgruppen mit der Betriebsleitung/HR aus, besprechen den aktuellen Stand und die nächsten Schritte.
Betriebliche Weiterbildungsmanager:innen
- nehmen an Qualifizierungen teil
- führen Bedarfsanalyse durch
- entwickeln ein betriebliches Praxisprojekt
- setzen Weiterbildungsmentoring im Betrieb um
- vernetzen sich überbetrieblich
- unterstützen die WB-Manager:innen bei der Umsetzung des betrieblichen Projekts
- setzen das betriebliche Praxisprojekt um
- nehmen an Vertiefungsmodulen teil
- tauschen sich mit WB-Berater:innen und Betriebsleitung/HR aus
5. Evaluation und Transfer
Die umgesetzten Maßnahmenwerden ausgewertet und
die Ergebnisse in den betrieblichen Strukturen verankert.
Ansprechpartner:
Jan Pranger-Auwermann (Projektkoordination)
+49 151 54872552
Gregor Gusenko
(Fachreferent)
+49 160 7972 391
Ein kostenfreies Angebot für Unternehmen jeder Branche, die Weiterbildungskultur strategisch und partnerschaftlich gestalten wollen.
Freie Kapazitäten zur Prozessbegleitung vorhanden.
Projektlaufzeit: 01.04.2025 – 31.03.2028
Projektverbund:
Förderhinweis
Das Projekt „Bündnis für betriebliche Bildung – gemeinsam in die Zukunft“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten: weiter bilden und Gleichstellung fördern“ (ESF-Sozialpartnerrichtlinie) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.